OPEN DUTCH CHAMPIONSHIP Aalsmeer Westeinderplassen
Results on: www.sharpie.nl/uitslagen/Uitslagen2009.htm
Fotos on: www.stichtingwzw.nl/index.php?option=com_expose&Itemid=60
Dutch Champions Daan Versteeg/Arnold Mulderij
Zusammen mit Uwe Peters bin ich am Donnerstag, den 10.9., über Bremen, Groningen und Amsterdam nach Aalsmeer gefahren. Auf dem Clubgelände haben wir uns erst einmal häuslich eingerichtet und dann das Boot zu Wasser gelassen. Da noch Zeit war, sind wir schon mal auf den See hinausgefahren und haben das Regattagebiet erkundet.
Der Club liegt auf der Nordseite des Sees und wird zum eigentlichen See hin durch viele Inseln “abgeschottet“, die als Wohn- bzw. als Wochenendgebiet dienen. Alle Inseln sind durch kleine oder große Kanäle getrennt. Einige stehen auch der Allgemeinheit zur Verfügung.
Am Freitag ging es dann bei nordöstlichen Winden um 4 bis 5 auf die ersten beiden Wettfahrten. Der Kurs wurde als Trapezkurs ausgelegt. So konnte gleichzeitig die Meisterschaft der Contender mit durchgeführt werden, ohne dass sich die beiden Klassen auf der Bahn gegenseitig stark beeinflussten. Von den Sharpies waren 33 Boote am Start, davon drei aus England, eine portugiesische Mannschaft hatte sich ein niederländisches Boot geliehen und zwei deutsche Mannschaften.Für uns liefen die beiden Wettfahrten einigermaßen. In der zweiten Wettfahrt hatten wir einmal eine Boots- und Tonnenberührung und mussten „“kringeln“. Trotzdem reichte es für zwei 20. Plätze. Am Sonnabend standen drei Wettfahrten an. Der Himmel zeigte sich von der positiven Seite und schickte zwischen den Wolken einigen Sonnenstrahlen hindurch. Allerdings blieb der Wind auf Nordost und von 3 bis 5 war wieder alles drin. Nach zwei Wettfahrten war eine Mittagpause vorgesehen.
Weil diese Regatta zeitgleich mit einer Festwoche in Aalsmeer stattfand, war am Nachmittag ein Bootskorso mit historischen Themenkähnen zwischen den Inseln vorgesehen - genau zu der Zeit, als wir auf dem Wege zur dritten Wettfahrt waren. Dabei wurde sie von mitgeführten Musikanlagen mit einem Höllenlärm unterstützt. Von den dicht an dicht an den Ufern liegenden Booten wurden sie angefeuert und bejubelt.
Die dritte Wettfahrt ging ohne Besonderheiten über die Bühne. Abends war Barbecue und Freibier angesagt. Nach der Vergabe der Tagespreise kam dann eine Viermannband zum Einsatz und sorgte mit Musik aus den 60 und 70ern für eine volle Tanzfläche. Am Sonntag waren dann noch zwei Wettfahrten angesagt. Die erste wie gehabt ohne Probleme. Doch die zweite hatte es dann für uns in sich. Auf der zweiten Kreuz verabschiedete sich das Backbordwant mit einem lauten Knall und einem gewaltigen Ruck durchs Boot. Alles andere blieb heil! Damit war die Wettfahrt gelaufen und in der Gesamtwertung war damit nur noch ein 25. Platz möglich. Also Segel runter und dann erschien ein Rettungsboot, das uns bis fast zu den Kanälen abschleppte. Eine Paddeltour schloß sich an bis dann Jolanda und Bob Vlek mit ihrem Motorboot vorbeikamen und uns bis in den Clubhafen zogen.
Am Nachmittag fand die Siegerehrung statt. Gewinner und niederländischer Sharpie-Meister sind
Daan Versteeg und Arnold Mulderij.
Bestes deutsches Boot wurde Klaus Eisenblätter und Sven-Ove(Petrus) Baumgartner auf Platz 4.
Noch unter den Eindrücken einer hervorragend organisierten und durchgeführten Meisterschaft ging es, unter Umfahrung eines 11km-Staus bei Bremen, auf eine sehr lange Rückreise.
Klaus Kulle
